Als Projekt Fernweh streifen wir durch die unterschiedlichsten Ländereien Azeroths.
Sehen unglaubliche Dinge, Dinge die wir gar nicht erfassen können, die sich in unseren Verstand nicht gleich einnisten können. Erleben Abenteuer, wie wir sie uns nicht ausgemalt hatten. Wir helfen den Bewohnern, den Menschen, Zwergen und Elfen - werden zeitweilen mit leckerem Speis und Trank entlohnt. So probieren wir Sachen, die wir vorher nicht kannten oder die wir - in dieser Form - zuvor nicht kannten. Welche die unseren Zungen schmecken (...oder aber auch nicht). Und genau diese Sachen... die Schmackhaften... wollen wir nun bringen.
Es gibt Umstände, Geplante, Ungeplante, die auch uns zurück in die Stadt führen. In eine Stadt vor der es den Meisten von uns graut und dennoch verweilen wir dort. Wir lassen uns vom großen Loch Sturmwind verschlucken und am Ende der Kette zerkaut wieder ausspucken - wie es allen anderen Bewohnern ergeht. Keiner entkommt diesem Monster von Stadt und an keinem geht es unbescholten vorbei. Wir sind nicht dafür gemacht uns immer wieder diesem Monster zu stellen, immer im selben Moloch zu hocken. Wir sind nicht dafür gemacht uns in der täglichen Langeweile zu ergehen, die der Name alleine schon verspricht.
Die Menschen der Stadt schuften von morgens bis abends hart für ihre Münzen, dafür ihre Familien am Leben zu erhalten. Sie schleppen sich nach ihrem anstrengenden Tag in eine der dunklen, dreckigen Tavernen. Trinken ihren Met und Rum bis sie abstürtzen, kriechen des Nachts zu ihrem Weib nach Hause, um dort... nun das ist ein anderes Thema. Tag um Tag wird in dieser Stadt das Gleiche geschaffen, das Gleiche gelebt und... sein Leben verlebt. Was kennt der gemeine Sturmwinder Mensch schon? Sturmwind, vielleicht noch den Wald von Elwynn... es fehlt ihnen an Zeit und Möglichkeiten. Eigentlich fehlt es dem gemeinen Sturmwinder an allem – aber eines das kann er bravorös – arbeiten und meckern.
Klingt hier meine Sicht auf diese Stadt ein wenig... nun... negativ? Ja – das ist gut möglich. Es gibt auch die andere Seite der Stadt. Die der Kaufmannstöchter, der adligen Damen, der Lebeleute. Jener die genug Münzen haben und nicht ernsthaft arbeiten müssen. Leider gehöre ich nicht zu jenem Teil der Stadt, ich muss für meine Münzen arbeiten, sowohl auf unseren Reisen... als auch nun hier in der Stadt. Aber die Frage die sich mir immer gestellt hat: Kann ich das nicht verbinden? Was soll ich machen, wenn ich für einige Zeit zurück in der Stadt bin? Mich als Tagelöhner anbieten? Das wäre wohl die einzige Möglichkeit, um nach einiger Zeit auch wieder verschwinden zu können. Aber... das ist es nicht was ich möchte.
Wie wäre es mit einer Aufgabe oder Arbeit die von unseren Reisen profitiert, etwas auf das wir hinarbeiten können, solange wir in Sturmwind sind, eben bis wir zur nächsten Reise aufbrechen. Und sagte ich nicht, dass ich glaube, dass der gemeine Sturmwinder Bürger nicht allzuviel von seiner Welt zu Gesicht bekommt? Wie wäre es ihm einen Teil der Welt zu zeigen? Ihm etwas zu bieten, was er nicht jeden Tag in Sturmwind erleben kann. Wie wäre es, wenn wir ein Fest ausrichten, dass genau auf eines der jeweiligen Landstriche ausgerichtet wird. Mit Speis, Trank und Musik?
wobei es generell derzeit einfach ist uns kennen zu lernen. War zwar gestern nicht da und bin heute Abend wahrscheinlich im Raid... aber ansonsten lauf ich fast immer in Sturmwind rum oder auch Geasina. Das Anspielen ist also vergleichsweise einfach und wenn du dir nicht sicher bist, dann frag im Channel nach :)