Nach dem Schrecken des letzten Tages ist der neue Tag ein ruhiger. Die Mannschaft wirkt übermüdet, ist sie doch die ganze Nacht in dem Tempo durchgesegelt. Abwechselnd verschaffen sie sich ein paar Stunden Schlaf. Aber der Schrecken sitzt ihnen noch in den Knochen. Die Karte wird offen unter Deck auf den Tisch gelegt, die Stelle des Schiffes und dessen Bereich markiert. Mit einem Zirkel wird ein Kreis drumherum gezogen und kritisch beäugt. Wilde Diskussionen ob des Risikos, des Nutzens und allem anderen gehen los. Dann wird das Machtwort gesprochen. Einer der Mannschaft wandert unter Deck, überprüft scheinbar die Vorräte, mit dem Bericht kommt er zurück zum Kapitän. Das Schiff setzt Kurs auf den Norden, an Vashij vorbei an der Bucht von Baradin vorbei, allerdings nun langsamer. Weit weg der Küsten, auf hoher See vergehen so Stunden, Tage und auch Nächte. Das Schiff schippert friedlich vor sich hin ohne erneut auf das Geisterschiff zu treffen. Die Matrosen machen sich dadran, die Schäden des Aufeinandertreffens zu beseitigen, so weit es eben auf Fahrt geht. Das Segel wird geflickt und wirkt nun wie ein großer Flickenteppich. Allerdings wird es nicht wieder gesetzt, stattdessen wird auch ein Teil der anderen Segel eingeholt. Die Sonne brennt die meiste Zeit aufs Deck, lässt Haut erbräunen, erröten und Schweißperlen rinnen. Die Matrosen gehen zum Alltag über, jene die nicht im Dienst sind, sitzen auf dem Schiff verteilt und spielen Karten, würfeln, trinken und singen. Die Stimmung steigt von Tag zu Tag und so vergeht die erste Woche auf See.