Direkt aus dem Pass kommend, wird man von kühler und feuchter Luft empfangen. Ebenso wie Dun Morogh, gehört auch das Loch Modan zu einer hoch gelegenen Bergregion, in der es kühl ist und häufig regnet. Das Land wird von einem ständigen kalten grau eingehüllt. Die Sonne brennt sich nur selten durch den Nebel, der den ganzen Tag über diesem Land liegt und lässt es zwielichtig erscheinen. Die konstanten Niederschläge halten das Land üppig und grün. Bittere Kälte zieht an jedem Abend auf, hält die Nacht in ihren Klauen und verzieht sich erst am fortschreitenden Morgen wieder. Den warmen Strömungen, die im Laufe des Tages aus östlicher Richtung vom Meer her aufziehen war es zu verdanken, dass der damals große See nicht einfror.
Der See war die größte Frischwasserquelle auf ganz Azeroth. Riesige graue Berge erheben sich auf allen Seiten rund um den ehemals großen See. Kiefernwälder bedecken die Gegend. Einst war der See reich an Fischen, darunter auch Pranhia Fancys. Der Fischbestand des Sees zog eine Vielzahl von Raubtieren in das Gebiet. Schwarzbären finden sich häufig an der Küstenlinie. Nun, wo ihnen die Ernährungsgrundlage dermaßen reduziert hat, sind einige der Raubtiere weiter gezogen, die verbliebenen aber kämpfen hart um ihr Überleben.
Thelsamar Ist ein Dorf und mit seinen 850 Einwohnern die Hauptsiedlung im Loch Modan. Man findet Thelsamar am südwestlichen Ufer des Sees. Die Handwerker aus Thelsamar, sind für ihre feinen Waffen und Rüstungen bekannt. Magistrat Bluntnose, der Bügermeister von Thelsamar, hält sein Dorf in einem sicheren und ordentlichen Zustand.
Zwar kann das Loch Modan auch gefährlich sein, aber es ist weitestgehend zivilisiert unt utnerliegt einer ständigen Patrouillen von Eisenschmiede. Die Gegend ist ein wenig zu robust für menschliche Befindlichkeiten, aber für Zwerge war es perfekt.