Schon bei der Anreise wuchs die gewaltige Feste im Abenddämmer langsam in den Himmel. Die gewaltigen, eisernen Torflügel hängen schief in den Angeln, die Mauer bröckelt an vielen Stellen, strahlt aber immer noch ihre imposante Größe und ehemalige Erhabenheit der Anlage aus.
Die meisten Häuser sind verfallen, die letzten zivilisierten Bewohner mussten sich in den Ostflügel der Anlage zurückziehen und haben mit Ogern und Räubern vom Syndikat, die jeweils andere Bereiche der großen Anlage mit Beschlag belegt haben, zu tun. Entsprechend hart und entbehrungsreich ist das soldatische Leben der wenigen verbliebenen, rotgewandeten Soldaten.
Dementsprechend war auch der erste Empfang unserer Reisegruppe, nur durch Loreens und Lens Beziehungen zu einem Vorgesetzten der Dame, die uns aufhielt, konnte unser Schicksal, 10 Silberlinge pro Kopf zu bezahlen oder in der Wildnis zu nächtigen - mit letzterem fingen wir schon an uns abzufinden - abgewendet werden.
Wir nächtigen in einer ehemaligen Kirche, Sanktum genannt. Ihre Fenster sind ebenso von Brettern vernagelt wie die der anderen Gebäude und das vielleicht einmal vorhanden gewesene Kirchengestühl ist samt Altar verschwunden und es ist der Phantasie der einzelnen überlassen, sich vorzustellen, ob es in einem eisigen Winter verfeuert wurde, ob daraus Bretter für die unzähligen vernagelten Fenster der ganzen Anlage wurden oder was immer der Möblierung zugestoßen sein mag.
Der Steinboden ist hart und strahlt Kälte aus, immerhin sind wir vor Wind und Wetter geschützt. Die Tiere mussten allerdings draußen bleiben und auch ein Feuer können wir in dem ehrwürdigen Gebäude natürlich nicht entfachen, ganz zu schweigen, dass kaum Brennmaterial vorhanden ist und erst gesucht werden müsste.
Das Wetter über dem Arathihochland lässt sich wohl in der Tendenz mit den Worten kalt und klar beschreiben. Eine Wohltat nach dem Sumpfland. Endlich wieder klare Konturen in der Ferne, und sogar beide Monde konnten wir auf der Anreise aufgehen sehen.
((Loreen, wenn dir meine Beschreibung missfällt, verschieb sie einfach hier weg. Aber erstmal haben wir eine.))
((Auf Wunsch zum Einstieg für unsere Draeneibegleitung made by Tzasya))
Irgendwann in der Nacht, vielleicht ein, vielleicht zwei Uhr, hatte der Regen begonnen. Die dicken Wolken hatten sich in der Dunkelheit ungesehen aufgetrümt, und entluden sich nun, als würde man Eimer um Eimer ausgiessen. Ein stetiger, starker Regen, der festgetrampelte Wege in Matsch verwandelte und sich die Wege in zelte und undichte Dächer hinein suchte. Wer unter freiem Himmel schlief oder sich länger als 5 Minuten ungeschützt draussen aufhielt, trug keinen trockenen Fetzen Kleidung mehr am Leib und war bis auf die Knochen durchnässt. Mit Anbruch des Tages war der Spuk leider nicht vorbei. Der Regen blieb, zum Trocknen aufgehängte Kleidung im Inneren wurde klamm, aber nicht trocken, und Wege hatten sich mittlerweile, waren sie nicht mit Steinen ausgelegt, in Matschparadiese verwandelt, in die man gut und gerne inmal knöcheltief einsacken konnte. Kein Wetter, bei dem man gerne vor die Tür gehen wollte. Dazu ein kalter, nasser Wind, der nur zu gerne in die nasse Kleidung hineinpfiff und dem Wohlbefinden nicht zuträglich war. Elendiger April- was für ein verfluchtes Wetter.
Ich hab es mir jetzt nicht weiter angesehen außer den Quellenangaben der Wiki Freds und da würd ich sagen sind sie schon ok. Man muss halt immer prüfen ob es noch zu der aktuellen Situation passt.
Bei dem US Foreneintrag weiß ich es nicht, ich hab es nicht durgelesen nur den ersten Kommentar, wo etwas davon steht das er es toll findet wie eine Verbindung zur 'realen Welt' geschaffen wurde. Das mag für die Vorstellung hilfreich sein, aber ich kann dazu nicht sagen wie 'Loregenau' das ist. Im Zweifelsfall als Inspiration sehen.